Durch die Öffnung des dritten Auges kannst du Spiritualität erfahren – aber wie?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das dritte Auge befindet sich zwischen den Augenbrauen an der Nasenwurzel. Durch Konzentration, Kontemplation (Vorstellung) und Meditation ist die Öffnung möglich.

 

1. Konzentration im physischen Raum, im materiellen, grobstofflichen Bereich:    Wie kann 

    ich sie fördern?

    Übung: Konzentration auf einen Brennpunkt, ein Objekt, z. B. Kerze, Rose, Sekundenzeiger

    einer Uhr, Energiebilder, wie Mandalas, das Bild eines Meisters, spirituelle Symbole, alles,

    was die Sinne wahrnehmen, und das ist nur in der Gegenwart möglich.

 

2. Kontemplation im metaphysischen, feinstofflichen Bereich:

    Verwandle dich in diese Objekte, auf die du dich jeweils konzentriert hast, werde das!

    Übung: Verwandlung in einen Baum, in Wasser, Rose, Licht, Mann/Frau/Kind, Erde, Ozean ….

    mit all den entsprechenden Eigenschaften. Du wirst dann erkennen, dass das eine

    Vorstellung ist. Vorstellungen sind Gedanken, deine Gedanken, d. h. was du dir vorstellst, ist

    in dir, das bist du. Alles ist in dir. Du bist in allem oder alles ist in dir, weil du es dir vorstellen

    kannst.

 

3. Meditation im spirituellen, transzendenten Bereich:

    Übung: Durchdring diese Vorstellungen, d. h. transzendiere sie, weil durch diese

    transzendentale Kraft hast du sie dir vorgestellt!

    Wenn die Silbe „vor“ wegkommt, bleibt die „Stellung“, ein Abdruck, d. h. das Bild, ein Gedanke,     der losgelassen wird und sich auflöst. Verstand („mana“) und Intelligenz („buddhi“)  

    verschmelzen und verschwinden. In diesem Augenblick bist du frei von Gedanken und

    Emotionen, in einem transzendentalen Zustand – „samàdhi“.

 

Nachdem man gut und gründlich die ersten 3 Phasen erfahren hat, ist man für den Bereich der Transzendenz vorbereitet, denn zwischen Vorstellung und Realität liegt eine ganz dünne Schicht, die man zu durchzudringen lernt.

Übung: Es geschieht von selbst, wenn man den Reinigungsgrad der ersten Bereiche stets erhöht, also weiter übt, indem man weiter sein Selbst ergründet, still geworden ist und sich fragt: Bin ich das oder jenes, was ich gerade erlebe? Wer bin ich dann? Und das führt zur „Einung“, indem Offenbarung erlangt wird und der Fragende verschwindet.

Du stellst fest, dass dein Körper vergänglich, also nur Vorstellung ist, deine Gedanken vergehen, also auch nur Vorstellung sind. Du fühlst den ganzen Kosmos in dir, also brauchst du nicht im Außen zu suchen.  Körper, Geist und Seele sind EINS geworden. Das heißt, du bist GANZ, „atri“= ohne drei, Einheit, Vollkommenheit, und erfährst das Absolute.

 

Das ist im wahrsten Sinne des Wortes: Selbst-Erfahrung. Das heißt, nur du kannst diesen Zustand in dir selbst erfahren.

Logischerweise können nur Selbsterfahrene dir auf dem Weg dahin helfen, dich unterstützen bzw. begleiten.

"Sei ganz da, wo du bist, um das zu sein, was du bist!"
OM TAT SAT

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