Warum Verein für SEIN?

Die Welt vor unseren Augen ändert sich radikal in einem enormen Ausmaß, wie wir es nie zuvor erlebt haben. Es ist wichtig, sich Gedanken zu machen, welche Auswirkungen das auf uns, unsere Familie, unsere Arbeit, unsere Umwelt und unser Leben als Ganzes hat. Während wir versuchten, mit der Geschäftigkeit, dem Überangebot, den vielen verlockenden Möglichkeiten, besonders den neuen Technologien und Herausforderungen zurecht zu kommen, sind wir, ohne alles so richtig realisieren zu können, in eine völlig veränderte Situation hineingeraten.

Die Versprechen von Zeitersparnis und effektiveren und besseren Leistungen haben uns vielfach in einen Prozess völliger Abhängigkeit, ja geradezu in eine Sucht manövriert, was uns allen so gar nicht im vollen Ausmaß bewusst ist, uns eher überfordert und uns unserer Freizeit, Ruhe und Gelassenheit beraubt.

Somit ist in Vergessenheit geraten, was uns Menschen eigentlich mit unserem Leben verbindet, nämlich unser Inneres. Unseren Körper mit all seinen Sinnen und unseren Geist so zu erfahren, dass wir mit der Welt in Kontakt kommen und angemessen darauf, wie sie uns berührt, reagieren können.

Sind wir noch in der Lage, diese Verbindung von allem mit allem wahrzunehmen?

Dieser Entwicklungstrend machte mich besorgt und hat mich bewogen, den Verein für SEIN ins Leben zu rufen, der alle bürokratischen Vorgaben in Europa erfüllt. Er ist gedacht als Verein von Gleichgesinnten, die sich um die Erneuerung bzw. Wiedergewinnung der in Vergessenheit geratenen Verbindung mit dem Göttlichen, dem wahren SEIN, bemühen und dabei auch anderen Suchenden beistehen wollen.

Wir sind geboren, um zu sein. Kleine Kinder haben diese Fähigkeit noch, alles ist in ihnen grundgelegt, sie leben ganz im Sein. Durch ihre Schutzlosigkeit sind sie unseren Konditionierungs- und Erziehungsmaßnahmen ausgeliefert und werden an die gewünschten Wertordnungen und Verhaltensmuster angepasst, ohne dass oft dabei auf deren eigene Bedürfnisse geachtet wird.

So geraten häufig das Vertrauen in die eigene Wahrnehmung und die Einheit von Körper, Geist und Seele aus der Balance. Materielle Wünsche und Ziele treten in den Vordergrund. Dauert so ein Zustand an, kommen zwar Signale aus dem Körper, die jedoch stets überhört werden, so führt das zu Begrenzungen, Unzufriedenheit und Störungen. Die volle Wahrnehmungsfähigkeit im Hier und Jetzt ist beeinträchtigt.

 

Wir sind jedoch spirituelle, ewige Wesen, die in der Begrenzung und der Wechselwirkung zwischen Individuum und Gesellschaft Erfahrungen sammeln, sich aber erst aus dieser Bedingtheit lösen und sich zu ihrem eigenen Innersten entwickeln müssen. Um das verwirklichen zu können, ist die Fähigkeit, sich seines wahren SELBST bewusst zu werden, notwendig. Allein können Individuen schwer existieren, ohne in Gefahr oder Isolation zu geraten. Es bestehen jedoch in allen Gruppierungen (Familie, Schule, Gemeinde, Land, Sportvereinen … usw.) Regeln und Grundlagen. Viele verfolgen ähnliche Ziele, wie Persönlichkeitsbildung, Entfaltung der Menschlichkeit durch Erziehung und Bildung und Verfestigung von Charaktereigenschaften auf moralisch, ethischer Basis, die dem Ziel der Unabhängigkeit und Freiheit dienen sollen.

Dabei sollte jeder auch auf sein inneres, wahres SEIN achten und sich nicht mit Veränderlichem, Begrenztem, Materiellem identifizieren, sondern daraus lernen, alles dann wieder loslassen, das Eigene erkennen und dadurch authentisch, ruhig und gelassen und im Gleichgewicht zu sein.

Wir sind gleichzeitig Beobachter und Schöpfer unseres Lebens.

   Yogis Erklärungsmodell für den Verein für SEIN
                                                

 

Der Verein für SEIN möchte alle unterstützen, die wirklich entschlossen sind und den Mut haben, auf Entdeckungsreise in das eigene SELBST, zum reinen Gewahrsein und zum eigenen inneren, ewigen Licht zu gehen, Körper, Geist und Seele zu vereinen. Das führt zu einem höheren Bewusstsein, zu Sinn, Sein und Selbst „sat (Wahrheit) – chit (Bewusstsein) – ananda (Glückseligkeit)“.

Um das zu erreichen, gibt es probate Mittel, wie Achtsamkeit, Yoga, besonders Meditation, Einzelberatungen mit Dr. Sharma, unserem Yogi und Seins-Lehrer, Seminare usw.

Üben muss jedoch jeder selbst. In der Gemeinschaft zu üben verstärkt die Verlässlichkeit und Regelmäßigkeit, aber auch den Eifer und die Bereitschaft, sich von der Unbewusstheit und dem Leiden, das diese mit sich bringt, zu befreien. Das Leben selbst ist der wahre Lehrmeister und jeder bewusst wahrgenommene Augenblick und jedes Geschehen bedeutet eine Gelegenheit zu lernen.

 

Schließt euch dem Verein für SEIN an und vereint euch im SEIN!

 

 

Lass los und lebe!

 

Verein für Sein hilft!

 

Sei ganz da, wo du bist, um das zu sein, was du bist!

 

OM TAT SAT

 

Yogi Krishnananda

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